Aus der MHH

MHH begrüßt Erstsemester

320 Medizinstudierende und 80 Studierende der Zahnmedizin nehmen ihr Studium auf

Ein voller Hörsaal. Copyright: André Schweigler/MHH

Voller Hörsaal: MHH-Präsidentin Prof. Dr. Denise Hilfiker-Kleiner begrüßt die Erstsemester der Studiengänge Humanmedizin und Zahnmedizin. Copyright: André Schweigler/MHH

Herzlich willkommen: Rund 600 junge Menschen haben am Montag ihr Studium an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) aufgenommen. Als größte Gruppe sind im Modellstudiengang HannibaL 320 Erstsemester in ihr Studium der Humanmedizin gestartet, darunter 18 Studierende, die über die Landarztquote einen Studienplatz erhalten haben. 80 junge Menschen beginnen mit dem Zahnmedizinstudium, 35 sind es in der Hebammenwissenschaft. 121 Studierende haben an der MHH ein Masterstudium in Biochemie, Biomedizin, Biomedizinische Datenwissenschaft, Klinische Psychologie und Psychotherapie oder Public Health begonnen und 55 einen Promotionsstudiengang in der Hannover Biomedical Research School (HBRS).

„Ersti“-Begrüßung in Humanmedizin und Zahnmedizin

Die Erstsemester der beiden Studiengänge Humanmedizin und Zahnmedizin wurden gemeinsam im größten Hörsaal der Hochschule empfangen. „Die MHH ist immer noch die einzige selbstständige medizinische Universität Deutschlands. Auch wenn wir leider nicht Exzellenzuniversität geworden sind, ist die MHH einer der besten Standorte, wenn es um die medizinische Forschung geht,“ sagte MHH-Präsidentin Prof. Dr. Denise Hilfiker-Kleiner. „Sie können sich auf eine hervorragende Ausbildung freuen, da bin ich mir sicher“, bestätigte die Präsidentin der Ärztekammer Niedersachsen Dr. Marion Charlotte Renneberg, die selbst an der MHH Medizin studiert hat.

Als Studiendekan für Humanmedizin und als Professor für Anatomie begrüßte Prof. Dr. Christian Mühlfeld die angehenden Ärztinnen und Ärzte. Dabei ging er auf die Frage ein, wofür wir Menschen noch lernen sollen, wenn es doch die künstliche Intelligenz gibt: „Wenn wir aufhören zu differenzieren und Ergebnisse zu hinterfragen, sondern uns ausschließlich auf die künstliche Intelligenz verlassen, dann verlieren wir alles, wofür die Universität steht.“ Der Studiendekan für Zahnmedizin Prof. Dr. Harald Tschernitschek ergänzte: „Neben Fleiß, Ausdauer und Neugierde ist es wichtig, immer mehr erfahren und wissen zu wollen. Schulen Sie Ihren Geist – auch in anderen Themen.“

Zwei, die selbst vor zehn Jahren als „Erstis“ im Hörsaal der MHH saßen, gaben ihre Erfahrungen weiter. „Sie brauchen im Studium der Zahnmedizin Ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen. Sie brauchen Ihr Team, um Ihre eigene Leistung erbringen zu können“, erklärte Zahnärztin Rahel Leithoff. Dr. Thorben Pape erinnerte sich daran, mit viel Vorfreude, Unsicherheit und Respekt das Medizinstudium angefangen zu haben. „Man geht als Ärztin oder Arzt mit einem positiven Gefühl nach Hause, mit dem Gefühl, etwas Gutes getan zu haben.“

Weitere Informationen über das Studieren an der MHH gibt es hier.

Text: Bettina Dunker