FIT im Studium

Ein longitudinales und interdisziplinäres Curriculum zum Thema Studierendengesundheit

Hintergrund

Studien mit Ärztinnen und Ärzten zeigen, dass die Prävalenz für psychische Erkrankungen wie Depressionen, Suchterkrankungen und Burnout höher ist als in der Allgemeinbevölkerung. Die psychosozialen Belastungen der Ärztinnen und Ärzte setzen jedoch nicht erst mit Beginn des Berufslebens, sondern bereits während des Studiums ein. So zeigen Medizinstudierende überdurchschnittlich häufig Ängste, Depressionen, Anzeichen eines Burnout-Syndroms und Suizidgedanken mit im Verlauf des Studiums steigender Tendenz.
Die Förderung von gesundheitsbewusstem Verhalten bereits während des Medizinstudiums ist eine Möglichkeit, dieser Entwicklung möglichst frühzeitig zu begegnen. Durch curriculare Inhalte kann die Wahrnehmung der eigenen mentalen und physischen Gesundheit geschärft werden.

Ziel

FIT im Studium zielt darauf ab, die mentale und physische Gesundheit von Medizinstudierenden an der MHH zu verbessern. So sollen gesundheitsbewusstere und resilientere Absolvent*innen ausgebildet werden, die den Herausforderungen des Studiums und ärztlichen Berufs optimal begegnen können. Hierzu sollen Lehrveranstaltungen mit Bezug zum Thema Studierendengesundheit identifiziert und vernetzt werden. Die Lehrveranstaltungen sollen früh im Studium einsetzen und longitudinal sowie interdisziplinär im Gesamtcurriculum verankert werden. 

Förderung

Dieses Projekt wird vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur gefördert.

Projektteam

Dr. Kambiz Afshar (Projektleitung)
Prof. Dr. Sandra Steffens (stellvertr. Projektleitung)
Nora M. Laskowski (wiss. Mitarbeiterin)
Tanja Schleef (wiss. Mitarbeiterin)

Kontakt: afshar.kambiz@mh-hannover.de