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Nachweis von Sehnerventzündung erlaubt frühere Diagnose von MS

Relevanz: 54%
 

. Letztere prüfen die Leitfähigkeit und Funktionsfähigkeit der Sehbahn von der Netzhaut bis zum Gehirn. Wichtig ist auch, dass erstmals Patientinnen und Patienten mit radiologisch isoliertem Syndrom (

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Auszeichnung für herausragende Krebsforschung

Relevanz: 54%
 

schlecht auf herkömmliche Therapien an. In seiner langjährigen Laufbahn hat Professor Büchler dieser tückischen Erkrankung den Kampf angesagt – als Chirurg und Wissenschaftler. Büchler entwickelte

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Genauere Diagnostik für besseres Hören mit dem Cochlea-Implantat

Relevanz: 54%
 

nutzen beim Hören andere Hirnregionen Gelangt der Tracer in die Blutbahn, verteilt er sich im ganzen Körper. „Mit 15O-Wasser können wir daher auch die Durchblutung im Gehirn darstellen“, erklärt Professor

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Neue Top-Technik macht detaillierte Ganzkörperbilder in einem Schritt

Relevanz: 52%
 

profitieren die medizinischen Nachwuchskräfte von dieser bahnbrechenden Infrastruktur, die von Beginn an auf dem neuesten Stand der Technik arbeiten können und dieses Wissen langfristig in Niedersachsen

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MHH-Stipendiatin trifft Bundesministerin für Bildung und Forschung Karliczek

Relevanz: 52%
 

die Begegnungen aus dieser Zeit beeinflussen die persönliche Laufbahn so entscheidend, dass die Förderung immer Spuren im Lebenslauf hinterlassen wird. Und wenn es gut läuft, dann halten die Beziehungen

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Abnehmen Teil 1: „Adipositas ist therapierbar, aber nicht heilbar“

Relevanz: 50%
 

eher die Ausnahmen“, sagt Professorin de Zwaan, „ wir nutzen Bus, Bahn, Auto, Rolltreppe, Fahrstuhl – das alles führt zu weniger Bewegung.“ Muss man also Angst haben bei einem BMI von 30? Nein, meint die

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Den Plaques in der Blutbahn auf der Spur

Relevanz: 18%
 

Bei einem Schlaganfall wird das Gehirn nicht mehr ausreichend durchblutet und mit Sauerstoff versorgt. Etwa 15 Prozent dieser ischämischen Schlaganfälle entstehen durch Verengungen der Halsschlagadern. Häufigste Ursache für eine solche Verengung (Stenose) ist eine Arteriosklerose, umgangssprachlich auch Arterienverkalkung genannt. Dabei lagern sich Cholesterin, Fettsäuren sowie andere Bestandteile aus dem Blut in der Gefäßwand ein und bilden sogenannte Plaques. Dadurch verlieren die Arterien an Elastizität, verengen sich und verringern den Blutfluss. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, dass die Plaques instabil sind, sich also einzelne Bestandteile ablösen und im Gehirn zu Verschlüssen kleinerer Blutgefäße führen. Es gibt auch Menschen mit asymptomatischen Stenosen, die zwar Plaques in ihrer Halsschlagader haben, aber klinisch unauffällig bleiben. Mit einer sogenannten Thrombendarteriektomie lassen sich die Plaques chirurgisch entfernen. Auch Stents – Gefäßstützen aus Metall oder Kunstfasern – können von innen über die Plaques gesetzt werden und die Halsschlagadern offenhalten. Bislang richtet sich die Entscheidung, ob eine asymptomatische Stenose operiert wird oder nicht, überwiegend nach dem Grad der Einengung. Gerade bei Plaques, die den Durchmesser des Gefäßes nicht erheblich reduzieren, lässt sich nicht eindeutig vorhersagen, ob diese instabil sind, es also aller Wahrscheinlichkeit nach zu einer Ablösung von Plaquebestandteilen kommt. Dr. Ramona Schuppner, Fachärztin an der Klinik für Neurologie mit Klinischer Neurophysiologie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und ärztliche Leiterin der Stroke Unit und des neurovaskulären Ultraschalllabors, will nun aber herausfinden, welche Stenosen unauffällig bleiben und welche ein erhöhtes Risiko für einen nachfolgenden Schlaganfall aufweisen. Mit diesem Wissen wäre es möglich, entsprechende Therapien frühzeitig einzuleiten. Dafür richtet die Neurologin ihren Blick auf den Fettstoffwechsel. Denn Fette, auch Lipide genannt, spielen eine entscheidende Rolle bei der Entstehung einer Arteriosklerose. In ihrem neuesten Forschungsprojekt untersucht sie, wie die Blutfette Lipoprotein (a) – kurz Lp(a) – und oxidierte Phospholipide zur Plaquebildung in den Halsschlagadern beitragen und wie sie beeinflussen, ob Betroffene tatsächlich einen Schlaganfall erleiden werden. Hohe Lp(a)-Werte erhöhen die Gefahr deutlich Lp(a) ist dem Low Density Lipoprotein (LDL) ähnlich, umgangssprachlich auch als „schlechtes“ Cholesterin bekannt. Die Höhe des Lp(a)-Wertes im Blut ist genetisch festgelegt. Anders als bei zu hohen LDL-Werten gibt es gegen zu hohe Lp(a)-Werte derzeit noch kein zugelassenes Medikament. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass eine erhöhte Lp(a)-Konzentration im Blutserum das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und ischämische Schlaganfälle deutlich erhöht, selbst bei gleichzeitig sehr niedrigen LDL-Cholesterin-Werten. In der Vergangenheit konnte bereits eine Verbindung zwischen Lp(a) und Plaques in der Hauptschlagader gefunden werden. Zudem ist Lp(a) das Lipoprotein mit dem höchsten Anteil an oxidierten Phospholipiden, weshalb Forschende vermuten, dass diese für einen hohen Anteil des Risikos verantwortlich sind. „Bei Patientinnen und Patienten mit erhöhten Lp(a)-Werten wurden bildgebend bereits Hinweise auf eine Instabilität mit einer dünnen und brüchigen Oberfläche festgestellt“, sagt Dr. Schuppner. „Diese Plaques reißen schneller auf und erhöhen so das Risiko für einen Schlaganfall.“ Zusammensetzung der Plaques bedeutend für das Schlaganfallrisiko In dem Projekt untersucht Dr. Schuppner in Kooperation mit Privatdozent Dr. Gerrit Große, Neurologe am Universitätsspital Basel (Schweiz), daher, inwiefern Lp(a) und Phospholipide das Auftreten eines Stenose-bedingten Schlaganfalls beeinflussen. Darüber hinaus will die Neurologin Wechselwirkungen mit Bestandteilen des Immunsystems analysieren. „Im Fall eines Unterschiedes zwischen symptomatischen und asymptomatischen Plaques hätte dies unter Umständen für künftige Therapieentscheidungen eine wesentliche Bedeutung“, vermutet die Schlaganfall-Expertin. Ließen sich Rückschlüsse von Blutwerten auf die Zusammensetzung der Plaques ableiten, wäre gegebenenfalls eine individualisierte Therapieempfehlung möglich, die sowohl den Grad der Einengung als auch die Zusammensetzung der Plaques berücksichtigt. Das Projekt ist eine Kooperation mit den MHH- Instituten für Pathologie , Transplantationsimmunologie und Klinische Chemie , der MHH- Klinik für Herz-, Thorax- Transplantations- und Gefäßchirurgie sowie mit der Forschungsgruppe Biochemistry and infectious diseases der Tierärztlichen Hochschule Hannover. Die Willi Zimmermann-Stiftung unterstützt das Vorhaben im Rahmen des D-A-CH Förderpreises Lipidologie mit 10.000 Euro. Text: Kirsten Pötzke

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MHH gratuliert Emmanuelle Charpentier zum Nobelpreis

Relevanz: 3%
 

Stand: 07.10.2020 Emmanuelle Charpentier, frühere Professorin der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), und Jennifer Doudna von der University of California sind heute in Schweden als diesjährige Preisträgerinnen des Nobelpreises für Chemie bekanntgegeben worden. Sie werden die höchste Auszeichnung dieser Disziplin für die Entwicklung der CRISPR/Cas9-Methode am 10. Dezember in Stockholm erhalten. Gemeinsam haben sie die universal einsetzbare Technologie zur punktgenauen Bearbeitung von Genomen entdeckt und weiterentwickelt. „Diese Entdeckung hat innerhalb kürzester Zeit weltweit zu bedeutenden Fortschritten in der Grundlagenforschung ebenso wie in der angewandten Therapieentwicklung geführt“, betont MHH-Präsident Professor Dr. Michael Manns. „Ich gratuliere beiden Forscherinnen zu dieser herausragenden Anerkennung.“ Schon eine leicht veränderte Zusammensetzung eines Gens kann dazu führen, dass für den Körper lebenswichtige Proteine ihre eigentliche Funktion verlieren und schwerwiegende Krankheiten entstehen –von Erbkrankheiten wie Mukoviszidose bis hin zu Krebs. Eine vielversprechende Lösung zur Behandlung solcher Krankheiten ist das CRISPR-Cas9-System, dieses Werkzeug ermöglicht die zielgerichtete Abschaltung oder auch Korrektur fehlerhafter Gene. „Das Potenzial dieser Entdeckung ist bei weitem noch nicht ausgeschöpft“, ist sich Professor Manns sicher. Entscheidend für neue therapeutische Ansätze für Menschen mit schwerwiegenden Krankheiten Das CRISPR-Cas9-System wurde ursprünglich als eine adaptive Immunantwort in Bakterien beschrieben. Bakterien nutzen sie, um Virus-Angriffe abzuwehren. Im Jahr 2011 identifizierte das Labor von Dr. Charpentier einen wesentlichen Bestandteil des CRISPR-Cas9-Systems, die tracrRNA. Im folgenden Jahr konnte die Forscherin zusammen mit ihren Kollaborationspartnern beschreiben, wie die drei entscheidenden Komponenten des Systems – das Cas9-Enzym und die beiden Lotsen-RNAs crRNA und tracrRNA ­– zusammenarbeiten. Sie bilden die funktionale molekulare Schere, die das Genom gezielt an einer bestimmten Stelle schneidet. Diese Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Science im Jahr 2012 veröffentlicht. In der gleichen Publikation konnten sie auch zeigen, wie das System verändert werden kann, sodass mit speziellen RNA-Vorlagen jede beliebige Sequenz innerhalb des Genoms verändert werden kann. Diese grundlegenden Entdeckungen ermöglichten die anschließende Anwendung der Technologie in vielen verschiedenen Bereichen der Wissenschaft. CRISPR-Cas9 wird heute sowohl als Werkzeug in der Forschung als auch in der Entwicklung neuartiger therapeutischer Ansätze für Menschen mit schwerwiegenden Krankheiten verwendet. Die vielfach ausgezeichnete Mikrobiologin Emmanuelle Charpentier stammt aus Frankreich und hat in den USA und Österreich gearbeitet, bevor sie diese Technologie an der Universität von Umeå in Schweden entwickelte. Von 2013 bis Ende 2015 war die Humboldt-Professorin an der MHH tätig und forschte bis zum 30. September 2015 am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig. Seit dem 1. Oktober 2015 ist Emmanuelle Charpentier bei der Max Planck-Gesellschaft tätig, seit 2018 als Gründungsdirektorin der Forschungsstelle für die Wissenschaft der Pathogene.

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