telePIN
Gemeinsam behandeln. Über Distanz verbunden.
Die pädiatrische Intensivmedizin deckt einen großen Bereich medizinischer Fachbereiche ab. Spezialisiertes Fachwissen steht daher nicht immer dort zur Verfügung, wo es in einer akuten Notfallsituation benötigt wird.
Das PIN ist ein Netzwerk welches Kinderkliniken miteinander verbindet und wurde in einem Pilotprojekt um eine telemedizinische Einheit ergänzt (telePIN). Ziel ist es, den Austausch zwischen Behandlungsteams und spezialisierten Kollegen über räumliche Distanzen hinweg zu unterstützen.
Durch die Telemedizin kann im telePIN zusätzliche medizinische Expertise auch über Klinikgrenzen hinweg in die Behandlung eingebunden werden. Über eine sichere Audio-Video-Verbindung können behandelnde und beratende medizinische Fachkräfte die Situation gemeinsam beurteilen, relevante Informationen austauschen und die weitere Behandlung abstimmen. Das Angebot kann sowohl für geplante Telekonsile als auch zur Unterstützung in akuten Notfallsituationen genutzt werden.
Die digitale Verbindung eröffnet zudem weitere Möglichkeiten, Wissen zu teilen, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam neue Versorgungswege für kritisch kranke Kinder zu entwickeln.
Telemedizin
Was ist Telemedizin?
Medizinische Zusammenarbeit über Distanz
Telemedizin beschreibt die Nutzung digitaler Technologien zum Austausch medizinischer Informationen und zur Zusammenarbeit zwischen medizinischen Behandlern über räumliche Distanzen hinweg. Dabei gibt es unterschiedliche Formen der telemedizinischen Versorgung und Zusammenarbeit. Im telePIN steht dabei das telemedizinische Konsil im Mittelpunkt. Medizinische Behandler können von einem anderen Standort aus in die Behandlung eingebunden werden und gemeinsam mit dem Behandlungsteam vor Ort die Situation beurteilen.
Wofür benötigt es Telemedizin?
Seit über 20 Jahren arbeiten die Kliniken im Pädiatrischen Intensiv Netzwerk (PIN) erfolgreich zusammen. Auf dieser Grundlage wurden neue Formen der telemedizinischen Unterstützung entwickelt, die die gemeinsame Patientenversorgung erleichtern und stärken.
In einem mehrstufigen Entwicklungsprozess entstanden zeiteffiziente Kommunikationswege, die eine direkte Vernetzung ermöglichen. Ziel ist es, die Versorgungsqualität zu steigern und gleichzeitig Interhospitaltransporte zu reduzieren.
Kernstücke der Entwicklung sind:
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eine sichere Audio-Video-Verbindung für den direkten interklinischen Austausch
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die datenschutzkonforme Übertragung relevanter Patientendaten von der behandelnden zur unterstützenden Klinik
So entsteht eine moderne und vertrauensvolle Grundlage, für die Zusammenarbeit über Klinikgrenzen hinweg - und damit für eine gemeinsame Versorgung der Patienten.