FORSCHUNG

Die Medizinische Hochschule Hannover ist ein Universitätskrankenhaus und vereint die drei Hauptaufgaben der Krankenversorgung, Forschung und Lehre. Die Forschung dient hierbei dem Erkenntnisgewinn über Natur und Ursachen von Erkrankungen und hilft neuartige Therapien zu entwickeln und in die Patientenversorgung einzubringen.

In der Klinik für Unfallchirurgie werden neue Behandlungskonzepte im Bereich Polytrauma, Knorpel- und Gelenkschädigungen, ossäre Tumorerkrankungen, Stammzellen, sowie neuartige Prothesensysteme nach Amputationen erforscht und entwickelt. Weiterhin werden neuartige robotergestützte Assistenzsysteme entworfen um operative Eingriffe noch präziser und effizienter zu gestalten. Hierbei arbeiten Ärzte und Wissenschaftler der Klinik für Unfallchirurgie eng zusammen und betreiben sowohl klinische Forschung direkt am Patienten, wie auch Grundlagenforschung im Labor.

Das Labor der Experimentellen Unfallchirurgie ist ein Labor, in dem mit modernster Technik molekularbiologisch, histologisch, immunhistologisch, immunhistochemisch und zellbiologisch, als auch im Tiermodel geforscht werden kann.
Dies wird ermöglicht durch neueste Geräte, wie ein Durchflusszytometer, welches mit vier Lasern ausgestattet ist. Messungen können hier im 96-well- oder Einzel-Modus vorgenommen werden. Dies wird unter anderem zur quantitativen Typisierung von humanen mesenchymalen Stammzellen aus dem Knochenmark verwendet. Hierfür steht auch eine vollausgestatte Zellkultur inkl. Sterilwerkbänken, Inkubatoren und Mikroskopen zur Verfügung.
Für molekularbiologische Methoden gehören Geräte, wie eine Realtime-PCR Maschine, als auch eine Qiacube zur automatischen Isolierung und Aufreinigung von Nukleinsäuren mit zur Grundausstattung, oder ein Homogenisator zur automatischen Verkleinerung von Zellen, Organen und Hartgeweben wie Knochen.
Der ELISA-Reader, der bei Eingabe unterschiedlicher Wellenlängen diverse Messungen, wie Proteinbestimmungen, mRNA- und cDNA-Konzentrationen, sowie etliche ELISA-Kits durchführen kann, fehlt natürlich auch nicht im Labor der Experimentellen Unfallchirurgie.
Für die Histologie stehe zwei Rotations-Mikrotome - für Paraffin- als auch für Technovit-Technik (Hartschnitt-Technik) – zur Verfügung. Diverse Mikroskope (Auflicht- als auch Durchlicht-Mikroskopie), sowie ein digitales 4K Mikroskop dienen der Auswertung der angefertigten Präparate.
Weiterhin beinhaltet unser Labor einen eigenen Tier-OP für Maus- und Ratte mit Isofluran-Narkose- und Absaug-Einheit.

Auf den nachfolgenden Seiten können Sie sich gerne genauer über unsere Arbeit informieren. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gerne auch persönlich zur Verfügung.

Innovationen

Christoph Life

Arbeitsgruppen

CAOS

Unfallforschung