EP EoL Care Index

Entwicklung und Pilotierung der deutschsprachigen Fassung des General Practice End of Life Care Index

Hintergrund

Die Förderung der hausärztlichen Palliativversorgung ist erklärtes Ziel der Gesundheitspolitik, um Menschen in der letzten Lebensphase im häuslichen Umfeld und im Heim in einem bedarfsgerechten, abgestuften Versorgungskonzept angemessen zu begleiten.

Während im deutschsprachigen Raum bislang kein validiertes Instrument zur Evaluation der hausärztlichen Versorgung von Patienten in der letzten Lebensphase zur Verfügung steht, wurde in Großbritannien von Hughes et al. der „General Practice End-of-Life Care Index“ (GP EoL Care I) entwickelt und eingesetzt (Hughes et al. 2010).

Ziele und Methoden

Ziel ist die Entwicklung und Pilotierung einer deutschsprachigen Version des „General Practice End-of-Life Care Indexes“
(GP EoL Care I) (©University of Sheffield 2010 funded by Macmillan Cancer Support. All rights reserved.).

Die Übersetzung und Anpassung des Fragebogens an die Rahmenbedingungen und Besonderheiten der hausärztlichen Versorgung im deutschen Gesundheitssystem durch ein multidisziplinäres Team (Medizin, Medizinethnologie, Pflegewissenschaft, Psychologie, Soziologie) erfolgt in Abstimmung mit den Autoren des englischsprachigen Instruments.

Das methodische Vorgehen orientiert sich an dem in der transkulturellen Forschung erprobten TRAPD-Modell (Translation – Review – Adjudication – Pretest – Documentation).


 

 

Förderung

Das Projekt wird aus Eigenmitteln des Instituts für Allgemeinmedizin finanziert.

 

Projektteam

  • Dr. Gabriele Müller-Mundt
  • Dr. Kambiz Afshar
  • Dr. Franziska Herbst
  • Prof. Dr. Stephanie Stiel
  • Prof. Dr. Nils Schneider

 

Kontakt

E-Mail: palliativforschung@mh-hannover.de