AG Reproduktionsmedizin und Molekulare Perinatologie

Prof. Dr. med. Frauke von Versen-Höynck, M.Sc.

Fr. Prof. Dr. F. von Versen-Höynk

 

 

 

Prof. Dr. med. Frauke von Versen-Höynck, M.Sc.
Tel.: 0511 532-6080 (Büro) 
Tel.: 0511 532-6084 (Labor)
Fax: 0511 532-6081
E-Mail: vonversen-hoeynck.frauke@mh-hannover.de

Lageplan: So finden Sie zu uns


Forschungsschwerpunkte:

Die maternale Gesundheit zum Zeitpunkt der Konzeption und in der Schwangerschaft bestimmt langfristig die mütterliche Gesundheit und die der Nachkommen. Die Präeklampsie ist weltweit eine der häufigsten Ursachen mütterlicher und kindlicher Morbidität und Mortalität in der Schwangerschaft und geht mit einem erhöhten kardiovaskulären Risiko für Mutter und Kind im späteren Leben einher. Klinisch wird sie durch einen mütterlichen Hypertonus und eine Proteinurie in der zweiten Schwangerschaftshälfte charakterisiert. Neben verschiedenen Faktoren, die zu einem erhöhten Risiko für die Entwicklung der Erkrankung beitragen (u.a. höheres mütterliches Alter, erhöhter BMI) spielt die Art der Konzeption ebenfalls eine wichtige Rolle. Schwangerschaften, die durch assistierte Reproduktion (z.B. in vitro Fertilisation (IVF)) entstanden sind, haben ein deutliches höheres Risiko für die Entwicklung der Erkrankung. Hiervon scheinen besonders Schwangerschaften betroffen zu sein, die nach der Übertragung eines zuvor eingefrorenen und wieder aufgetauten Embryos entstanden sind (Kryo-Embryotransfer).

In der Arbeitsgruppe Reproduktionsmedizin und Molekulare Perinatologie beschäftigen wir uns mit den pathophysiologischen Zusammenhängen der Präeklampsieentstehung. Neben grundlagenwissenschaftlicher Forschung im Labor bearbeiten wir regelmäßig auch klinische Forschungsprojekte im Rahmen der Perinatologie und Reproduktionsmedizin.

Ein Fokus unserer Arbeit liegt in der Erforschung von Gründen und Mechanismen, die zu einem erhöhten Risiko für hypertensive Schwangerschaftserkrankungen beitragen, die nach Behandlung von unerfülltem Kinderwunsch (IVF, ICSI, Insemination) gehäuft auftreten. Außerdem untersuchen wir weitere Faktoren (z.B. Vitamin D), welche Einfluss auf die Plazentaentwicklung sowie auf Endothelzellen und endotheliale Vorläuferzellen haben. Außerdem beschäftigen wir uns mit der Erforschung von Mechanismen, die durch vorzeitige Gefäßalterung möglicherweise zu einem erhöhten kardiovaskulären Risiko im späteren Leben beitragen.

Aktuelles

Kein höheres Covid-19-Risiko wegen künstlicher Befruchtung

Forschungsteam wertet Daten von SARS-CoV-2-positiven Schwangeren aus

MHH Pressemitteilung

Offene Stellen (auf Anfrage)

  • Experimentelle Master-/Doktorarbeiten in den Studiengängen Biochemie/Biologie und Humanmedizin
  • Studentische Hilfskräfte
Kontakt

Projekte, die derzeit bearbeitet werden:

► Einfluss von Corpus luteum Produkten auf die Dezidualisierung, die Plazentaentwicklung und die mütterliche Gesundheit

► Einfluss von Kinderwunschbehandlung auf die mütterliche Gesundheit und Komplikationen in der Schwangerschaft

► Endotheliale Genregulationsmechanismen bei Gefäßerkrankungen und präeklamptischen Schwangerschaften

► Epigenetische Unterschiede mütterlicher und fetaler endothelialer Vorläuferzellen in gesunden und komplizierten Schwangerschaften

► Einfluss immunsuppressiver Therapien bei weiblichen Nierentransplantierten auf die Gesundheit und Funktion endothelialer Vorläuferzellen

► Die Bedeutung von Vitamin D und Proteinen der DNA-Schadensantwort für die Regulation von oxidativem Stress in der Präeklampsie

► Die Rolle von Vitamin D in der Pathophysiologie der Präeklampsie

Mitarbeiterinnen

Dr. r. n. Bianca Schröder-Heurich

Dr. Bianca Schröder-Heurich

Wissenschafltiche Mitarbeiterin

@ Schroeder-Heurich.Bianca@mh-hannover.de

Katja Richter

Katja Richter

MTA - Medizinisch Technische Assistentin

Richter.Katja@mh-hannover.de

Das könnte Sie interessieren

Publikationen | Highlights


Reproduktion und Perinatologie

 

Übersicht