Die Gynäkologische Dysplasie-Einheit der MHH

Koordinator: PD OA Dr. M. Jentschke

Unsere Dysplasie-Sprechstunde wendet sich an Frauen mit Erkrankungen an Gebärmutterhals (Portio), Scheide (Vagina) und äußerem Geschlechtsorgan (Vulva). Hierbei kann es sich z.B. um Feigwarzen (Kondylome), um chronischen Juckreiz, chronische Pilzinfektionen, chronisch-entzündliche Veränderungen (Lichen sclerosus, Lichen ruber, Vulvodynie) oder um Krebsvorstufen (Dysplasien, CIN, VaIN, VIN) handeln.


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Sprechstunden

Mo - Fr: 08:30 - 14:00 Uhr
📞   0511/532-9545
📠   0511/532-6039
📧  gynaekologische-onkologie@mh-hannover.de

Sollten Sie uns nicht erreichen, sprechen Sie bitte auf den Anrufbeantworter (AB).

Die Dysplasiesprechstunde

Die häufigste Überweisungsdiagnose ist der Verdacht auf eine Dysplasie. Daneben stellen sich Patientinnen mit unklaren entzündlichen Veränderungen, Condylomen, Autoimmunerkrankungen (z.B. Lichen sclerosus) oder Vaginavulvodynie zur weiteren Abklärung in unserer Sprechstunde vor.

Man unterteilt die Dysplasien in unterschiedliche Schweregerade. Die meisten Dysplasien sind harmlos und reversibel, so dass es meist nur einer regelmäßigen Kontrolle bedarf.

Durch ergänzende Untersuchungen kann zwischen den unterschiedlichen Dysplasieschweregraden unterschieden und falls notwendig gezielte Therapien eingeleitet werden.

  • Die Untersuchungen der Dysplasiesprechstunde ergänzen die jährliche Krebsvorsorge beim niedergelassenen Frauenarzt/-ärztin. Im Rahmen der Untersuchung werden Vulva, Vagina und Cervix uteri ohne und mit Kolposkop mit bis zu 40-facher Vergrößerung beurteilt.
  • Krebsvorstufen sollten möglichst früh erkannt und angemessen therapiert bzw. kontrolliert werden.

Wichtig ist es eine „Übertherapie“ zu vermeiden.

 

Leistungen

DER MITBETREUENDE FRAUENARZT ERHÄLT EINEN ARZTBRIEF, IN DEM DIE BEFUNDE, DIE DIAGNOSEN UND DAS JEWEILIGE VORGEHEN BESCHRIEBEN SIND.

Bei Diagnose einer Krebserkrankung kann die enge Zusammenarbeit der verschiedenen Abteilungen der MHH genutzt werden, um den Patientinnen zeitnah eine weiterführende Diagnostik, onkologische Operation, Chemo-  oder Strahlentherapie zukommen zu lassen. Die Patientinnen werden dann in unserem zertifizierten Gynäkologischen Krebszentrum weiter betreut.

Sowohl in der Dysplasiesprechstunde als auch in der Gynäkologischen Onkologie haben wir als Universitätsklinik die Möglichkeit, den Patientinnen die Teilnahme an verschiedenen Studien hinsichtlich neuer/verbesserter Diagnose-, Operations- und Systemtherapieverfahren anzubieten. Unterstützende Angebote runden unser Behandlungsangebot ab.