Blick auf ein fünfstöckiges Gebäude

Institut für Klinische Biochemie

Institutsleiter:
Prof. Dr. Christoph Garbers

Besucheradresse:
Gebäude J03, Eingang 4, Ebene 04, Raum 3391

Herzlich willkommen im Institut für Klinische Biochemie

Portraitfoto von Prof. Dr. Christoph Garbers
Prof. Dr. Christoph Garbers, Direktor Institut für Klinische Biochemie

Das Institut für Klinische Biochemie beschäftigt sich mit den molekularen Grundlagen von Entzündungen. Ziel ist es, aufbauend auf grundlegenden molekularen Erkenntnissen neuartige Wirkstoffe zu entwickeln, die im Patienten angewendet werden können. Die drei Forschungsschwerpunkte des Instituts sind

  • Zytokine, Zytokinrezeptoren und Proteasen
  • Glykobiochemie
  • Diabetologie

Im Bereich Zytokine stehen Interleukin-6 und andere nahe verwandte Zytokine wie Interleukin-11 im Mittelpunkt der Forschung. Neben grundsätzlichen Fragestellungen zu physiologischen und pathophysiologischen Funktionen der Zytokine wird die Proteolyse der Zytokinrezeptoren durch Proteasen intensiv untersucht. Die biologische Funktion der dadurch entstehenden löslichen Zytokinrezeptoren sowie deren Nutzung in Form von Designerproteinen als neuartige Therapeutika ist ebenfalls Gegenstand der Forschung. Weiterhin werden Zytokine der Interleukin-2-Familie und ihre Rezeptoren untersucht, insbesondere zu Fragestellungen der T-Zell-Biologie.

Im Bereich Diabetologie werden Arbeiten zur Rolle von Sphingosin-1-Phosphat in der Kontrolle von Zytokin-induzierten Entzündungen beim Tod von pankreatischen Betazellen, zur Sensitivität der Betazelle gegenüber Noxen, zum Beitrag von oxidativem ER Stress bei Typ 2 Diabetes sowie zur Zellersatztherapie zur Behandlung des Diabetes, u.a. mit Hilfe von humanen embryonalen und induzierten pluripotenten Stammzellen.

Fragestellungen im Bereich Glykobiochemie betreffen die Biosynthese und physiologischen Funktionen von Komponenten der Glykokalix sowie die Nutzung dieser Komponenten in translationalen Ansätzen. Hierzu gehören u.a. die Funktion von Sialoglykanen im Aufbau von Barrieren sowie als strukturgebende Elemente während der Organogenese, die Rolle von Sialoglykanen im Rahmen von zellulären Migrationsprozessen und bei Chemokingradienten, Modifikationen der Sialinsäure wie Acetylierungen, die Charakterisierung der C-Mannosylierung, u.a. bei Zytokinrezeptoren sowie alternative Wege der Antibiose und Vakzinproduktion.

Das Institut für Klinische Biochemie übernimmt zentrale Aufgaben in der Lehre in den Studiengängen Human- und Zahnmedizin sowie in den drei Masterstudiengängen Biochemie, Biomedizin und Biomedizinische Datenwissenschaften.

Wir bieten die Möglichkeit an, experimentelle Abschlussarbeiten (Bachelor-, Master- sowie medizinische und naturwissenschaftliche Doktorarbeiten) in unseren verschiedenen Arbeitsgruppen durchzuführen.


Institut für Klinische Biochemie

Immunfluoreszenz gefärbte Zellen, Zellkern blau, Aktin-Zytoskelett grün, fokale Adhäsionen rot

Arbeitsgruppen und Forschungsthemen

Forschung
Gruppenfoto Institut für Klinische Biochemie auf einer Wiese, Ansicht von oben

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Mitarbeiterliste
Symbolbild Kooperationsnetzwerk

Kooperationen und Forschungsgruppen

mehr Informationen
Chemikalienflaschen in einem Regal

Lehre Medizin, Zahnmedizin, Bachelor und Master

zur Lehre

So finden Sie uns

Institut für Klinische Biochemie
Adresse
Medizinische Hochschule Hannover
Anfahrt
  • Homepage: Dr. Iris Röckle, Dr. Roland Kabuß