Neues Lernmodul für den korrekten KI-Einsatz in wissenschaftlichen Arbeiten

Aktuelle Informationen aus dem Peter L. Reichertz Institut

Transparenz statt Rätselraten

Dokumentation von KI-Nutzung in wissenschaftlichen Dokumenten

Veröffentlicht am 25.08.2026

Die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten generativer KI werfen bei Lehrenden häufig die Frage auf, welche Leistungen Studierende eigenständig erbracht haben und welche Ausarbeitungen – insbesondere schriftliche – von einer KI generiert wurden. Ein generelles Verbot der Nutzung generativer KI ist jedoch kein praktikabler Lösungsweg. Denn aktuell lässt sich nicht nachweisen, ob ein Text mithilfe generativer KI erstellt wurde oder nicht. Sogenannte KI-Detektoren können – ähnlich wie generative KI-Systeme selbst – fehlerhafte Ergebnisse liefern und sind zum jetzigen Zeitpunkt nicht zur Überprüfung der KI-Urheberschaft schriftlicher Arbeiten geeignet.

Bereits 2023 hat die MHH eine KI-Richtlinie verabschiedet, die Regeln zur Verwendung generativer KI bei der Erstellung wissenschaftlicher Dokumente festschreibt.

Unser neues Lernmodul beleuchtet nun, wie die Nutzung generativer KI im wissenschaftlichen Prozess sinnvoll dokumentiert werden kann. Wie kann KI-Nutzung in wissenschaftlichen Arbeiten transparent und nachvollziehbar dokumentiert werden? Wie kann dadurch die Eigenständigkeit der wissenschaftlichen Leistung kenntlich gemacht werden? Wie kann dokumentiert werden, wie bei KI-Nutzung die volle Verantwortung für die Inhalte übernommen wird? All dies wird in unserem neuen Lernmodul erarbeitet. Ziel ist es dabei auch, eine kritische Reflexion über die Nutzung generativer KI in der Lehre und Forschung anzuregen.