Die Notfallversorgung ist gesichert, aber es wird am Dienstag und Mittwoch zu deutlichen Einschränkungen kommen.
Notfälle werden versorgt: Zweitägiger Warnstreik an der MHH wird zu erheblichen Einschränkungen im Klinikbetrieb führen. Copyright: Karin Kaiser/MHH
Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) ist in der kommenden Woche am Dienstag, 27. Januar 2026, und am Mittwoch, 28. Januar 2026, im Zuge der aktuellen Tarifauseinandersetzungen im öffentlichen Dienst von einem Warnstreik betroffen. Aufgerufen zu der Streikaktion hat die Gewerkschaft Verdi.
Die MHH hat mit Verdi eine Notdienstvereinbarung abgeschlossen. Darin ist festgeschrieben, dass alle Notfallpatientinnen und -patienten adäquat versorgt werden. Im Klinikalltag wird es dennoch zu deutlichen Einschränkungen kommen. Dies betrifft insbesondere geplante Operationen, geplante stationäre Aufnahmen und ambulante Behandlungen. Die Ambulanzen für Kinder und Jugendliche sowie onkologische und weitere Spezialambulanzen für Erwachsene bleiben geöffnet.
Konkret bedeuten die Einschränkungen, dass Patientinnen und Patienten, die an diesen beiden Tagen einen OP-Termin, einen stationären Aufnahmetermin oder einen ambulanten Termin haben, der neu terminiert werden kann, persönlich über eine Terminverschiebung informiert werden. Patientinnen und Patienten, deren Behandlungstermine nicht verändert werden, können und sollen diese wahrnehmen. Sie müssen allerdings mit Wartezeiten und gegebenenfalls weiteren Verschiebungen rechnen.
Text: Simone Corpus