Die Notfallversorgung ist gesichert, aber es wird am Montag, Dienstag und Mittwoch erneut zu deutlichen Einschränkungen im Klinikbetrieb kommen.
Notfälle werden versorgt: Erneuter Warnstreik an der MHH wird zu deutlichen Einschränkungen im Klinikbetrieb führen. Copyright: Karin Kaiser/MHH
Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) ist in der kommenden Woche im Zuge der aktuellen Tarifauseinandersetzungen im öffentlichen Dienst erneut von einem Warnstreik betroffen. Die Gewerkschaft Verdi hat zu einem zweiten Warnstreik aufgerufen. Gestreikt werden soll dieses Mal drei Tage lang – und zwar von Montag, 2. Februar 2026, bis einschließlich Mittwoch, 4. Februar 2026.
Die MHH hat mit Verdi eine Notdienstvereinbarung abgeschlossen. Darin ist festgeschrieben, dass alle Notfallpatientinnen und -patienten adäquat versorgt werden. Im Klinikalltag wird es dennoch erneut zu deutlichen Einschränkungen kommen. Dies betrifft insbesondere geplante Operationen, geplante stationäre Aufnahmen und ambulante Behandlungen. Die Ambulanzen für Kinder und Jugendliche sowie onkologische und weitere Spezialambulanzen für Erwachsene bleiben geöffnet.
Konkret bedeuten die Einschränkungen, dass Patientinnen und Patienten, die an diesen drei Tagen einen OP-Termin, einen stationären Aufnahmetermin oder einen ambulanten Termin haben, der neu terminiert werden kann, persönlich über eine Terminverschiebung informiert werden. Patientinnen und Patienten, deren Behandlungstermine nicht verändert werden, können und sollen diese wahrnehmen. Sie müssen allerdings mit Wartezeiten und gegebenenfalls weiteren Verschiebungen rechnen.
Text: Simone Corpus