Telekonsil
Was ist ein Telekonsil?
Medizinische Expertise über Distanz.
Ein Telekonsil ermöglicht medizinischen Behandlern, sich während der Behandlung eines Patienten standortübergreifend auszutauschen. Dabei befindet sich der Patient weiterhin vor Ort, in der Patientenführende Klinik, während Fernbehandler von einem anderen Standort aus hinzugezogen werden.
Im telePIN wird diese Form der Zusammenarbeit in der pädiatrischen Intensivmedizin genutzt, um zusätzliches Fachwissen dort einzubinden werden, wo es gerade gebraucht wird.
Wie funktioniert ein Telekonsil?
Sehen, hören und gemeinsam beurteilen - über Distanz.
Während eines Telekonsils werden die medizinischen Behandler vor Ort mit dem Fernbehandler über eine sichere Audio-Video-Verbindung miteinander verbunden. Die beratende Fachkraft kann die Behandlungssituation aus der Ferne mitverfolgen und sich direkt mit dem Behandlungsteam austauschen.
Relevante Untersuchungen und medizinische Informationen können gemeinsam betrachtet und beurteilt werden. Somit kann zusätzliches Fachwissen gezielt in die Behandlung eingebracht werden.
Die Fernbehandler können dadurch:
- die Situation vor Ort mitverfolgen
- direkt mit dem Behandlungsteam der patientenführenden Klinik kommunizieren
- relevante Untersuchungen und medizinische Informationen mitbeurteilen
- gemeinsam mit dem Behandlungsteam Entscheidungen treffen
Beratung durch zusätzliche Experten aus der Ferne
Der Vorteil eines Telekonsils liegt darin, dass zusätzliche Expertise schnell und ortsunabhängig hinzugezogen werden kann.
Der Fernbehandler erhält einen direkten Eindruck von der Situation und kann sich mit dem behandelnden Team austauschen. Dadurch können Informationen schneller geteilt und Entscheidungen gemeinsam getroffen werden.
Gemeinsam sehen. Gemeinsam verstehen. Gemeinsam entscheiden.