ACTION
Hausärztliche Beteiligung an onkologischer Nachsorge
Hintergrund
Der demografische Wandel sowie Fortschritte in der Diagnostik und Behandlung von Krebserkrankungen führen dazu, dass die Zahl der (Langzeit-) Überlebenden nach und mit einer Krebserkrankung stetig steigt. Die Nachsorge bei diesen Patient*innen ist essentiell, um Rezidive oder Metastasen frühzeitig zu erkennen, Nebenwirkungen sowie Langzeit- und Spätfolgen von Tumorerkrankungen und erfolgten Therapien zu erfassen und zu behandeln sowie Unterstützung im psychosozialen Bereich anzubieten. Es existieren unterschiedliche Meinungen darüber, ob und wie Aufgaben in der ambulanten onkologischen Nachsorge zwischen beteiligten Akteur*innen zielführend verteilt werden können. Häufig wissen Betroffene nicht, wer die richtigen Ansprechpartner*innen für einzelne Belange im Rahmen der Nachsorgebehandlung sind.
Ziel
Übergeordnetes Ziel des Projekts ACTION ist es, die Erfahrungen mit und die Sichtweisen zur hausärztlichen Beteiligung an onkologischer Nachsorge multiperspektivisch zu erfassen und davon Empfehlungen für eine Optimierung der hausärztlichen Beteiligung an onkologischer Nachsorge abzuleiten und zu konsentieren.
Methoden
Abbildung 1: Arbeitsprogramm im Projekt ACTION
Relevanz der erwarteten Ergebnisse
Die Erkenntnisse können zur Entwicklung und perspektivisch zur Implementierung von gemeinsamen Nachsorgemodellen beitragen und damit langfristig die onkologische Versorgung in Deutschland verbessern. Fernziel ist es einen Beitrag zu einer flächendeckenden Verbesserung der onkologischen Nachsorge für Patient*innen unabhängig von ihrem individuellen Zugang zu Zentren und Spezialist*innen zu leisten.
Förderung
Das Projekt wird von der Deutschen Krebshilfe gefördert (DKH 70116960; Förderzeitraum 01.11.2026 bis 30.04.2029).
Kooperationspartner*innen
Klinisches Krebsregister Niedersachsen (KKN)
AOK Niedersachsen (AOKN)
Comprehensive Cancer Center Niedersachsen
Klinik für Hämatalogie, Hämostaseologie, Onkologie und Stammzelltransplantation, Medizinische Hochschule Hannover
Kontakt
Dr. Katharina van Baal (Projektleitung)
- Tel.: +49 511 532-4376
- E-Mail: vanBaal.Katharina@mh-hannover.de
Dr. Malte Klemmt (stellv. Projektleitung)
- Tel.: +49 511 532-4376
- E-Mail: klemmt.malte@mh-hannover.de
Prof. Dr. Stephanie Stiel (stellv. Projektleitung)
- Tel.: +49 511 532-4548
- E-Mail: stiel.stephanie@mh-hannover.de
Catharina Münte (Wissenschaftliche Mitarbeiterin)
- Tel.: +49 511 532-4506
- E-Mail: Muente.Catharina@mh-hannover.de
Svenja Arendt (Wissenschaftliche Mitarbeiterin)
- Tel.: +49 511 532-81245
- E-Mail: Arendt.Svenja@mh-hannover.de
Lena Löffler (Studienassistenz)
- Tel.: +49 511 532-81245
- E-Mail: folgt
Anschrift
Medizinische Hochschule Hannover
Institut für Allgemeinmedizin und Palliativmedizin
Carl-Neuberg-Straße 1
30625 Hannover