ACTION

Hausärztliche Beteiligung an onkologischer Nachsorge

Copyright: erwin bosman auf Pixabay

Hintergrund 

Der demografische Wandel sowie Fortschritte in der Diagnostik und Behandlung von Krebserkrankungen führen dazu, dass die Zahl der (Langzeit-) Überlebenden nach und mit einer Krebserkrankung stetig steigt. Die Nachsorge bei diesen Patient*innen ist essentiell, um Rezidive oder Metastasen frühzeitig zu erkennen, Nebenwirkungen sowie Langzeit- und Spätfolgen von Tumorerkrankungen und erfolgten Therapien zu erfassen und zu behandeln sowie Unterstützung im psychosozialen Bereich anzubieten. Es existieren unterschiedliche Meinungen darüber, ob und wie Aufgaben in der ambulanten onkologischen Nachsorge zwischen beteiligten Akteur*innen zielführend verteilt werden können. Häufig wissen Betroffene nicht, wer die richtigen Ansprechpartner*innen für einzelne Belange im Rahmen der Nachsorgebehandlung sind.


Ziel

Übergeordnetes Ziel des Projekts ACTION ist es, die Erfahrungen mit und die Sichtweisen zur hausärztlichen Beteiligung an onkologischer Nachsorge multiperspektivisch zu erfassen und davon Empfehlungen für eine Optimierung der hausärztlichen Beteiligung an onkologischer Nachsorge abzuleiten und zu konsentieren.

 


Methoden

Abbildung 1: Arbeitsprogramm im Projekt ACTION

Abbildung 1: Arbeitsprogramm im Projekt ACTION


Relevanz der erwarteten Ergebnisse

Die Erkenntnisse können zur Entwicklung und perspektivisch zur Implementierung von gemeinsamen Nachsorgemodellen beitragen und damit langfristig die onkologische Versorgung in Deutschland verbessern. Fernziel ist es einen Beitrag zu einer flächendeckenden Verbesserung der onkologischen Nachsorge für Patient*innen unabhängig von ihrem individuellen Zugang zu Zentren und Spezialist*innen zu leisten.

 

Förderung

Das Projekt wird von der Deutschen Krebshilfe gefördert (DKH 70116960; Förderzeitraum 01.11.2026 bis 30.04.2029).

 

Kooperationspartner*innen

Klinisches Krebsregister Niedersachsen (KKN)

AOK Niedersachsen (AOKN)

Comprehensive Cancer Center Niedersachsen

Klinik für Hämatalogie, Hämostaseologie, Onkologie und Stammzelltransplantation, Medizinische Hochschule Hannover

 

Kontakt

Dr. Katharina van Baal (Projektleitung)

Dr. Malte Klemmt (stellv. Projektleitung)

Prof. Dr. Stephanie Stiel (stellv. Projektleitung)

Catharina Münte (Wissenschaftliche Mitarbeiterin)

Svenja Arendt (Wissenschaftliche Mitarbeiterin)

Lena Löffler (Studienassistenz)

  • Tel.: +49 511 532-81245
  • E-Mail: folgt

 

Anschrift

Medizinische Hochschule Hannover
Institut für Allgemeinmedizin und Palliativmedizin
Carl-Neuberg-Straße 1
30625 Hannover