Unsere Forschung liegt an der Schnittstelle von Ernährungswissenschaft, Mikrobiomforschung, Bioinformatik und klinischer Datenwissenschaft. Wir untersuchen die komplexen Wechselwirkungen zwischen Ernährung, dem Darmmikrobiom und dem Metabolom, um datengestützte, personalisierte Ernährungsstrategien für die Prävention und Behandlung ernährungsassoziierter Erkrankungen zu entwickeln.
Dabei setzen wir auf moderne Methoden des maschinellen Lernens, kausale Inferenz und Multi-Omics-Integration, um über rein prädiktive Ansätze hinauszugehen und die ursächlichen Zusammenhänge zwischen Ernährung und Stoffwechsel zu entschlüsseln. Unser Ziel ist es, die Lücke zwischen datengetriebener Forschung und klinischer Anwendung zu schließen und Precision Nutrition für die Gesundheitsversorgung nutzbar zu machen.
Ziel der Forschungsgruppe ist es, individuelle Stoffwechselreaktionen auf Ernährung zu verstehen und vorherzusagen, indem Ernährungs-, Mikrobiom- und Metabolomdaten integriert werden. Mithilfe erklärbarer und kausaler Künstlicher Intelligenz analysieren wir große Multi-Omics-Kohorten, um zu erforschen, wie Ernährung die Gesundheit beeinflusst, und um personalisierte Ernährungsempfehlungen für Prävention und Therapie zu unterstützen.
- Kausales maschinelles Lernen in der Ernährungsforschung
- Multi-Omics-Integration und prädiktive Modellierung
- Ernährung und neurodegenerative Erkrankungen
- Digitale Ernährungstools für die klinische Praxis
Publikationen der Nachwuchsgruppe "CPN-Map" (PDF)
Interaktive Plattform für Prognosen und Empfehlungen
Am Ende soll die CPN-Map als interaktive Plattform für Präzisionsernährung zunächst als benutzerfreundliches Tool für die Forschung zur Verfügung stehen. Dabei soll überprüft werden, inwieweit die zugrunde liegenden Analysen verlässlich Vorhersagen ermöglichen. Bei entsprechenden Ergebnissen könnte die CPN-Map perspektivisch auch für die klinische Anwendung weiterentwickelt werden. Individuell abgestimmte Ernährungsempfehlungen könnten dabei dazu beitragen, die Stoffwechselgesundheit von Patientinnen und Patienten zu unterstützen und möglicherweise der Entstehung von Erkrankungen wie Adipositas, Typ-2-Diabetes und neurodegenerativen Erkrankungen entgegenzuwirken.
Sie interessieren sich für eine Zusammenarbeit oder möchten mehr erfahren? Wir freuen uns über den Austausch mit klinischen und wissenschaftlichen Partnern. Bitte nehmen Sie einfach mit Mattea Müller, PhD Kontakt auf.
Mitarbeitende