COVID-Krise

Versorgung Psychiatrische Institutsambulanz und Hochschulambulanz während der aktuellen Covid-19 Pandemie

Liebe Patientinnen und Patienten,

 

auf Grund der COVID-Krise ist eine reguläre ambulante Versorgung aktuell leider nur begrenzt möglich.

Da uns aber bewusst ist, dass gerade die aktuelle Situation zu einer relevanten psychischen Belastung führen kann, sind wir für die Patientinnen und Patienten in unserem Versorgungsgebiet weiterhin da.

 

Im Folgenden möchten wir Sie über die Möglichkeiten der Kontaktaufnahmen während der aktuellen Covid-Pandemie informieren:

 

Um eine Destabilisierung bestehender/chronischer psych. Erkrankungen und damit häufig einhergehenden stationären Aufnahmen möglichst zu vermeiden, bieten wir unseren Patientinnen und Patienten weiterhin ambulante Termine in unserer Hochschulambulanz sowie der psychiatrischen Institutsambulanz an. Unter Beachtung der von der Politik und des RKI vorgegebenen Maßnahmen führen wir diese weitesgehend telefonisch oder im Rahmen einer Videosprechstunde durch. Neuvorstellungen können in begrenztem Umfang ebenfalls durchgeführt werden, wobei es hier ggf. zu längeren Wartezeiten kommen kann.

 

Aufgrund der durch die Krise aktuell sicher erhöhten psychischen Belastung bieten wir für alle Patientinnen und Patienten aus unserem Versorgungsbereich zudem eine telefonische Krisenintervention an.

 

Hierfür können sie sich werktags zwischen 08:00 und 14:00 Uhr in unserer Poliklinik unter ☎ 0511 532 3167 melden.

 

Vor diesem Hintergrund sei insbesondere auch auf die Sozialpsychiatrischen Beratungsstellen  der Region Hannover verwiesen (https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Gesundheit/Beratungsstellen/Fachdienst-Sozialpsychiatrischer-Dienst/Die-Beratungsstellen-des-Fachdienstes-Sozialpsychiatrischer-Dienst).

 

Auch unsere Abhängigenambulanz (ABAM) mit ihrer offenen Sprechstunde wird entsprechend fortgesetzt. Montags und mittwochs können sie sich telefonisch unter ☎ 0511 532 9190 zwischen 09:00 und 11:00 Uhr melden.

 

Die weiteren auf unserer Homepage angegeben Spezialsprechstunden können hingegen nur in sehr begrenztem Umfang durchgeführt werden. Wir bitten entsprechend um ihr Verständnis, dass wir aufgrund der aktuellen Situation keine Angaben geben können, wann die Spezialsprechstunden wieder regelhaft durchgeführt werden können. Bei Fragen zu den Spezialsprechstunden können sie sich im Zweifel auch an die jeweils zuständige Ärztin/den zuständigen Arzt wenden (https://www.mhh.de/kliniken-und-spezialzentren/klinik-fuer-psychiatrie-sozialpsychiatrie-und-psychotherapie/ambulante-behandlungsangebote/psychiatrische-institutsambulanz-pia).

 

Rezepte sowie Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung können von Patientinnen und Patienten unserer Klinik telefonisch angefordert werden. Sie erhalten diese dann per Post. Bei Rückfragen unsererseits erfolgt ggf. eine telefonische Kontaktaufnahme, so dass bei Rezeptanforderung bitte eine aktuelle Telefonnummer angegeben werden soll. Eine persönliche Vorstellung zur Abholung sollte vermieden werden.

 

Im Vorfeld eines ambulanten Termins sind folgende Dinge zu beachten:

 

 

Außerhalb der oben angegebenen Sprechzeiten können sie sich in akuten Notfällen jederzeit in unserer zentralen Notaufnahme vorstellen. Falls möglich sollte vorab eine telefonische Ankündigung über unseren diensthabenden Psychiater erfolgen (☎ 0511 532-0).

 

Wir danken Ihnen sehr für Ihr Verständnis und wünsche Ihnen, dass sie möglichst unbelastet und gesund aus dieser für uns alle herausfordernden Zeit herauskommen.