Studentische Lehre

Das Institut für Pharmakologie ist an der Organisation bzw. Durchführung folgender Lehrveranstaltungen beteiligt:

Interesse an einer theoretischen Doktorarbeit?

Das Institut für Pharmakologie bietet folgende Themen für theoretische Promotionen an:

  1. Analyse der Verschreibung von fragwürdigen Arzneimitteln (z. B. Gingko, Methocarbamol, Betahistin, Caban, Dimenhydrinat, Allergenextrakte)
  2. Kritische Analyse wichtiger Arzneimittel der Selbstmedikation (z. B. Chondroitin, Homöopathika, Kombinationspräparate für Schmerzen)
  3. Pharmakologie im Internet und in pubmed: Truth and fake news: z. B. Abführmittel, Cannabis, Johanniskraut, Chloroquin, COVID-19-Therapie
  4. Nutzen-Kosten-Analyse von therapeutischen Antikörpern in der Onkologie
  5. Analyse der Korrektheit von Fachinformationen (viele Indikationsgebiete möglich)
  6. Analyse der Verständlichkeit von Beipackzetteln (viele Indikationsgenbiete möglich)
  7. Entwicklung und Erprobung gut verständlicher Beipackzettel (zeitaufwändig)
  8. Genderforschung: Analyse des Frauenanteils in wissenschaftlichen Publikationen: Mögliche Zeitschriften: Pharmakon, Biospektrum, Toxicology
  9. Kritische Analyse des ATC-Codes der WHO
  10. Kritische Analyse von Arzneimittellisten (z. B. WHO-List of essential medicines)
  11. Kritische Analyse von Arzneimittelwerbung in der Deutschen Apothekerzeitung und Pharmazeutischen Zeitung: Fokus auf Arzneimittel der Selbstmedikation
  12. Kritische Analyse der Arzneimittelwerbung in Fachzeitschriften (z. B. Arzneimitteltherapie)
  13. Kritische Analyse des Stellenwertes von „neuen Arzneimitteln“ 5-10 Jahre nach der Zulassung
  14. Analyse von Interessenkonflikten in Leitlinien (Detektivarbeit)
  15. Analyse pharmakologischer Datenbanken (z. B. PDSP KI, UNC): Pharmakologische Profile von SSRI, SSNRI, NSMRI; Analyse von spezifischen Rezeptoren (z. B. H1R, 5-HT2AR, D2R)
  16. Analyse der Verordnungen bestimmter Arzneimittelgruppen (z. B. kardiovaskuläre Arzneistoffe, analgetische Arzneistoffe) seit 1985: AVR, WidO
  17. Literatur-Reviews (letzte 5 Jahre) über wichtige Arzneistoffe wie Amiodaron, Phenprocoumon, Metamizol, Simvastatin, Lithium, Clozapin; Einbeziehung bibliometrischer Analysen
  18. Aufdeckung und Analyse von Forschungsfälschungen in wissenschaftlichen Zeitschriften (Fokus auf verschiedene Jahre, Länder (insbesondere China) und Themengebiete; Detektivarbeit, aber sehr spannend und aktuell)

 

Allgemeines:

  • Arbeiten können prinzipiell studienbegleitend durchgeführt werden
  • Arbeiten ermöglichen das Einbringen eigener Ideen und Interessengebiete
  • Arbeiten erfordern hohes Maß als Selbstmotivation und Struktur (keine externe Kontrolle)
  • Zeitaufwand für Doktorarbeiten wird oft unterschätzt; Freisemester sehr empfehlenswert
  • Fortschritt wird in regelmäßigen Doktorandenseminaren überprüft. Diese finden als Hybridveranstaltungen statt. Doktoranden haben eine eigene Chatgruppe (Informationsaustausch bei ähnlichen Themen und technischen Fragen wie Excel)
  • Arbeiten können prinzipiell in deutsch geschrieben werden
  • Übersetzungshilfen wie deepL vorhanden
  • Umfang einer Doktorarbeit sollte 60 Seiten nicht überschreiten
  • Publikationspromotion (mit peer review) ist das erstrebenswerte Ziel jeder theoretischen Promotion (aktuelles erfolgreiches Beispiel: Zehetbauer R, von Haugwitz F, Seifert R: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34622307/)

 

Kontakt:

Prof. Dr. med. Roland Seifert

Institut für Pharmakologie

E-Mail

 

Weiterbildung

Facharzt/Fachärztin Pharmakologie und Toxikologie

Die Weiterbildungszeit zum Facharzt für Pharmakologie und Toxikologie beträgt 5 Jahre.

Weiterbildungsbefugt sind Prof. Dr. med. Roland Seifert (Institut für Pharmakologie) und Prof. Dr. med. Ingo Just (Institut für Toxikologie).

Links zum Download:

Fachpharmakologe/Fachpharmakologin DGPT

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Forschungsschwerpunkte

Zyklische Nukleotide, Histamin-H4-Rezeptor      

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Publikationen
Zentrale Forschungseinrichtung Metabolomics

GC- und LC-MS/MS-Analytik

Metabolomics