MHH-Frühlingskonzert mit dem Trio Sorellina
Rund 300 Spenderinnen und Spender sowie Mitglieder kamen der gemeinsamen Einladung der Förderstiftung MHH plus und der Gesellschaft der Freunde der MHH nach und nahmen am diesjährigen Frühlingskonzert am 10. April 2026 teil. Für besondere Begeisterung sorgten diesmal drei Schwestern mit einer außergewöhnlichen Klangsymbiose aus Violine und Akkordeon.
Die Förderstiftung MHH plus und die Gesellschaft der Freunde pflegen seit rund zehn Jahren eine ganz besondere Tradition: Jedes Frühjahr danken sie all jenen, die die Projekte der Medizinische Hochschule Hannover durch ihre Mitgliedschaft oder durch Spenden unterstützen, mit einem musikalischen Abend. Das Programm zeigte sich dabei stets so vielseitig wie die MHH selbst. Große Ensembles, solistische Auftritte, klassische Darbietungen am Flügel und sogar die Musik der Beatles sorgten in den vergangenen Jahren für besondere Momente im Hörsaal F.
Beim diesjährigen Frühlingskonzert bekam das Akkordeon, Musikinstrument des Jahres 2026, die Gelegenheit zu zeigen, wie wandlungsfähig es ist. Drei Schwestern, die seit mehr als 25 Jahren gemeinsam musizieren, setzten das Akkordeon in Kombination mit einer Violine stilvoll in Szene. Franziska Luisa Hodde-Chriske (Violine) sowie Annemarie Fockel und Stephanie Hodde-Fröhlich (beide Akkordeon) nahmen das Publikum mit auf eine ebenso persönliche wie musikalische Reise. Mit viel Humor und Charme erzählten sie zwischen den Stücken von ihren gemeinsamen Auftritten in Brasilien, China und den USA und griffen diese besonderen Erinnerungen nicht nur erzählerisch, sondern auch musikalisch und mit passenden Requisiten auf. So durfte ein eigens aus Montana mitgebrachter Cowboyhut nicht fehlen, als die Schwestern den Country-Klassiker Cotton Eye Joe anstimmten. Ein weiteres Highlight war Franziskas Präsentation eines besonderen Mitbringsels aus China: einer zweisaitigen chinesischen Geige namens Erhu.
Musikalisch spannte das Trio Sorellina einen weiten Bogen von gefühlvollen Melodien wie Mademoiselle de Paris über feurige Tangos bis hin zu virtuosen Stücken wie Montis Czardas. Im Stil des Komikers Jerry Lewis präsentierte Franziska zudem ihre Fähigkeiten an der Schreibmaschine. Mit solchen originellen Ideen, ungewöhnlichen Instrumenten und humorvollen Einlagen überraschten die Musikerinnen das Publikum immer wieder und machten den Abend gleichermaßen lebendig wie kurzweilig. Mit der Balada para un loco, der Ballade für einen Verrückten, fand ein wundervoller Abend seinen Abschluss. Stephanie Hodde‑Fröhlich brachte die Stimmung auf den Punkt: „Es ist verrückt, wie schnell die Zeit vergeht!“ Ein passender Gedanke zum Abschluss des diesjährigen Frühlingskonzerts, bei dem man kurz den Alltag vergessen und in die Musik des Trio Sorellinas eintauchen konnte.
Das MHH-Frühlingskonzert in Bildern