Rückkehr zur Erwerbsarbeit nach Brustkrebs

Allgemeine Informationen

 

Das multizentrische Projekt untersucht den Erfolg der beruflichen Reintegration von Brustkrebspatientinnen im Anschluss an die Primärtherapie. Es wird gefragt, unter welchen Bedingungen und unter Inanspruchnahme welcher Hilfen berufstätige Frauen im Anschluss an eine Brustkrebsoperation ihre Arbeit wieder aufnehmen oder einen anderen Weg wählen. Zu den ausgewählten Hilfen gehören (1) die Beratung durch die Sozialdienste in zehn Brustzentren der Region Hannover, (2) Maßnahmen zur Förderung der Teilhabe nach §26 und § 33 SGB IX, (3) die stufenweise Wiedereingliederung und (4) das betriebliche Eingliederungsmanagement.

 

Die Studie basiert auf einer Befragung von ausgewählten Akteuren – Brustkrebspatientinnen, ArbeitgeberInnen sowie Mitarbeiterinnen von Sozialdiensten – und zielt darauf, einen umfassenden Einblick in den Prozess der Rückkehr zur Arbeit von an Brustkrebs operierten Frauen zu erlangen. Durch den direkten Einbezug verschiedener Sichtweisen sollen die Bedürfnisse, Grenzen und Ambitionen der betroffenen Frauen und von Arbeitgebern erkannt und bestmöglich für die weitere Verbesserung beruflicher Integration genutzt werden. Es werden Empfehlungen für die Erleichterung der beruflichen Reintegration von Brustkrebspatientinnen entwickelt.

 

Projektlaufzeit: 01. Juni 2016 - 31. Dezember 2019

Förderung: Deutsche Rentenversicherung Bund

 

An der Studie sind folgende Zentren beteiligt:

 

 

 

Schlüsselwörter: Brustkrebspatientinnen, berufliche Reintegration, Arbeitgeber, Sozialdienste, multizentrische Studie, Mixed-Methods-Design, Halbjahreskatamnese, Einjahreskatamnese