Herzlich willkommen
auf der Website der Forschungs- und Lehreinheit Medizinische Soziologie
Das zentrale Forschungsthema der Medizinischen Soziologie ist die Rolle sozialer Faktoren bei der Entstehung und Verlauf von Krankheiten. Aktuell untersuchen wir, wie sich Krankheiten und Einschränkungen im Zeitverlauf entwickeln und welche Gruppen besonders stark vom Anstieg der Morbidität betroffen sind.
Der in der Medizinischen Soziologie verankerte Forschungsverbund Familiengesundheit führt Studien zur Effektivität von Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen für Mütter, Väter und Kinder sowie für pflegende Angehörige durch und betreibt Grundlagenforschung zur Familiengesundheit.
Aktuelles
Hier berichten wir über Aktivitäten und Veranstaltungen unseres Teams:
August 2026
Wir sind mit mehreren Personen auf dem Kongress der Europäischen Gesellschaft für Gesundheits- und Medizinsoziologie in Hamburg vertreten. Sehr spannende Themen um die mentale Gesundheit und Ungleichheiten, teils mit unerwarteten Ergebnissen (z.B. geben Personen ohne Kinder seltener an, gute subjektive Gesundheit zu haben als Eltern).
Lotte Mond stellt ihre Ergebniss zu Zeittrends in Depression bei bestehenden kardiovaskulären Erkrankungen.Batoul Safieddine berichtet über Rauchprävalenzen vor dem Hintergrund der Bildungsexpansion. Und Stefanie Sperlich und Jelena Epping moderieren die Session "Recent developments in health inequalities – is Germany on the right track?".
Mai 2026
Frau Dr.Tetzlaff wurde im Newsletter des Niedersächsischen Landesgesundheitsamtes zu den Ergebnissen ihres DFG-geförderten Forschungsprojektes „Wie lange können wir arbeiten? Die Entwicklung der Lebensarbeitszeit aus gesundheitlicher Perspektive“ interviewt. Sie berichtete darin über wachsende soziale Ungleichheit bei der gesunden Lebensarbeitszeit und die Abnahme gesunder Lebensjahre im Erwerbsalter in jüngeren Altersgruppen. Wir freuen uns, dass unsere Forschungsergebnisse damit im niedersächsischen Sozialministerium und in den 45 Kommunen des Landes rezipiert werden können.
März 2026
Frau PD Dr. Stefanie Sperlich wurde als Expertin zum Thema „Welche Versorgung brauchen Cancer-Survivors?“ im Niedersächsischen Ärzteblatt Ausgabe 3/2026 interviewt. .Hier der Link zum Artikel: Lotsen durch ein zweites, neues Leben.
- Auf diesen Seiten finden sich weitere Meldungen ab dem Jahr 2019.
- Frühere Meldungen sind hier archiviert.