Programm
Donnerstag, 08.10.2026
10.00 Uhr Anmeldung, Ausgabe der Tagungsunterlagen
11.00 Uhr Eröffnung des Symposiums und Grußworte
Keynote
- Work-Work-Life-Balance: Equal Care als Burn-Out-Prävention oder Brauchen wir eine Gewerkschaft für Sorgearbeit? Die Care-Krise als Demokratie-Krise (Jo Lücke, Autorin von „Für Sorge: Wie Equal Care euer Familienleben rettet“)
12.30 Uhr Mittagessen
13.30 Uhr Familien und Gesundheit im Wandel
- Rushhour des Lebens entzerren und Parental Burnout verhindern: das neue Policyinstrument "Dynamische Familienarbeitszeit" (Prof. Dr. Martin Bujard, Forschungsdirektor Familie und Fertilität, Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung)
- Umbrüche nach Trennung und Scheidung: Wie sieht das „neue Normal“ aus und wie hängt es mit dem kindlichen Wohlbefinden zusammen? (Dr. Claudia Recksiedler, Abteilung Zentrum für Dauerbeobachtung und Methoden, Deutsches Jugendinstitut)
- Zeitliche Entwicklung von Depression, Elternschaft und sozialen Ungleichheiten: Analysen mit den SOEP-Daten von 2009-2023 (Deborah Hauser, Forschungsverbund Familiengesundheit, Forschungs- und Lehreinheit Medizinische Soziologie, Medizinische Hochschule Hannover)
- Bewegung als unterschätzte Ressource für psychische Gesundheit: Physische Aktivität und Fitness bei Kindern und Jugendlichen (Dr. Helena Ludwig-Walz, AG Familie und Fertilität, Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung)
15.00 Uhr Kaffeepause
15.30 Uhr Podiumsdiskussion
17.00 Uhr Ende des Tagesprogramms
18.00 Uhr Gesellschaftsabend
Freitag, 09.10.2026
09.00 Uhr Begrüßung
Keynote
- Mental Load – Kopf voll, Akkus leer? Mentale Belastung mindern und Care-Arbeit fair-teilen (Laura Fröhlich, Autorin von „Die Frau fürs Leben ist nicht das Mädchen für alles“ und „Familie als Team“)
10.00 Uhr Kaffeepause
10.30 Uhr Die unerwarteten Herausforderungen der Elternschaft
- Elterliches Burnout - Stand der Forschung in Deutschland und der Welt (Claudia Kirsch, Forschungsverbund Familiengesundheit, Forschungs- und Lehreinheit Medizinische Soziologie, Medizinische Hochschule Hannover)
- Ergebnisse aus der GesFam-Studie (Dr. Dorothee Noeres, Forschungsverbund Familiengesundheit, Forschungs- und Lehreinheit Medizinische Soziologie, Medizinische Hochschule Hannover)
- Bereute Elternschaft und Depressionen (Prof. Dr. Doris Erbe, Angewandte Sozialwissenschaften, Fachhochschule Dortmund)
12.00 Uhr Mittagessen inkl. Posterrundgang
13.00 Uhr Konzeptvorstellung – Perspektiven für Mutter-/Vater-Kind-Kliniken
14.30 Uhr Verabschiedung
15.00 Uhr Ende der Veranstaltung
Moderation: Claudia Brüninghaus