CARE

Comprehensive Assessment of Renal Health for Everyone

Verbesserung der Primärversorgung bei chronischer Nierenkrankheit - eine Studie zur Umsetzung der CKD-Leitlinie

 

Hintergrund

Die Chronische Nierenkrankheit (CKD) betrifft 8-10 Millionen Menschen in Deutschland und wird überwiegend in der hausärztlichen Versorgung betreut. Das Projekt CARE untersucht, wie die hausärztliche Versorgung von Menschen mit nicht-nierenersatztherapiepflichtiger chronischer Nierenkrankheit verbessert werden kann.

 

Ziele und Methoden

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie eine individuelle Risikoeinschätzung für ein mögliches Nierenversagen zu einer leitliniengerechteren Behandlung beiträgt. Grundlage hierfür sind Nierenfunktionswerte aus Blut- und Urinuntersuchungen sowie Alter und Geschlecht der Patientinnen und Patienten. In teilnehmenden Praxen werden diese Daten systematisch erfasst. Ein Teil der Praxen erhält eine Rückmeldung zur Behandlung.
Ziel der Studie ist es zu untersuchen, ob dieser Ansatz die Versorgungsqualität verbessert und sich positiv auf den Krankheitsverlauf auswirkt, insbesondere im Hinblick auf das Fortschreiten der Nierenerkrankung.

 

Förderung

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert. Die Projektlaufzeit beträgt 54 Monate (01.04.2026 bis 30.09.2030).

 

Projektleitung

Prof. Dr. Jean-François Chenot, Abteilung Allgemeinmedizin, Universitätsmedizin Greifswald

 

Projektpartner:innen

FoPraNet-Nord


Projektteam Hannover

Dr. Melanie Brinkmann (wissenschaftliche Mitarbeiterin)
Franziska Grimm (Studienkoordinatorin/Studienassistentin)