PD Dr. phil. Franziska Herbst

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Einzelfoto von Dr. phil. Franziska Herbst.
Copyright: Hanna Roewer/Institut für Allgemeinmedizin und Palliativmedizin/MHH

 

Franziska Herbst ist seit Juli 2017 am Institut für Allgemeinmedizin und Palliativmedizin beschäftigt. Sie leitete verantwortlich das BMBF-geförderte und mit dem Förderpreis 2021 der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin ausgezeichnete Projekt „Dy@EoL – Interaktion am Lebensende in Dyaden von Eltern und erwachsenen Kindern“ und stellvertretend das Projekt „ABPATITE – Verbesserung der Versorgung von Patienten mit unheilbaren Erkrankungen: Analyse des Bestands und des Bedarfs für palliativmedizinische Tageskliniken und Tageshospize sowie Empfehlungen zur Versorgungsplanung“. Seit Juli 2021 ist sie Projektleitung des durch die DFG geförderte Projektes Versorgung am Lebensende bei räumlicher Distanz (LoCatE).

Franziska Herbst verfügt über einen Magisterabschluss in Ethnologie von der Universität Heidelberg und hat als DAAD-Stipendiatin Social Anthropology an der University of Auckland (Neuseeland) studiert. Im Rahmen ihrer Promotion (Universität Heidelberg) hat sie medizinethnologische Forschung in Papua-Neuguinea durchgeführt und sich mit den vielfältigen Wegen befasst, auf denen Biomedizin mit lokaler Medizintradition interagiert.

Von 2015 bis Juni 2017 war Franziska Herbst als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Forschungsstelle der Palliativmedizinischen Abteilung an der Medizinischen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg tätig. Im Rahmen ihrer Beschäftigung hat sie Arbeits-, Organisations- und Koordinationsformen hospizlich-palliativer Versorgungsnetzwerke erforscht und war an einem mit dem Förderpreis für Palliativmedizin ausgezeichneten BMBF-Projekt zu multiresistenten Erregern in der Versorgung am Lebensende beteiligt. Neben der Forschung war Franziska Herbst wissenschaftliche Koordinatorin für den 15. Weltkongress der European Association for Palliative Care (EAPC) in Madrid und ist in der Lehre aktiv.

Im Mai 2022 erhielt Franziska Herbst die Venia Legendi für „Empirische Gesundheitswissenschaften“. Ihre Habilitationsschrift verfasste sie zum Thema „Interaktion von Patientinnen, Patienten und ihren Angehörigen in der letzten Lebensphase am Beispiel von Dyaden erwachsener Kinder und ihrer Eltern: Entwicklung von Handlungsempfehlungen und forschungsmethodische Reflexionen“.