Willkommen auf den Seiten der Kinderschutzambulanz

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Erweiterte telemedizinische Angebote während der Corona-Krise

Die SARS-CoV-2-Pandemie stellt insbesondere das Gesundheitssystem vor große Herausforderungen. Möglicherweise kommt es durch die derzeitige Situation und das Fehlen von Schutzinstanzen zu einer Zunahme von gewaltsamen Auseinandersetzungen. Das Aufsuchen von medizinischer Hilfe – sowohl bei niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten als auch in den Krankenhäusern – kann durch Ansteckungsgefahr und veränderte Zugangsmöglichkeiten erschwert sein. Die Kinderschutzambulanz des Institutes für Rechtsmedizin der MHH bietet zur Risikominimierung seit April 2020 die Möglichkeit einer Videosprechstunde als ergänzendes telemedizinisches Angebot.  Alternativ können Befunde ortsunabhängig und unproblematisch wie bisher über das System  „Cryptshare“ sicher und verschlüsselt an die Kinderschutzambulanz übermittelt werden (https://cryptshare.mh-hannover.de). Bei Bedarf kontaktieren Sie uns bitte entweder telefonisch unter 0511 532-5533 oder per Mail unter rechtsmedizin.kinderschutz@mh-hannover.de

Dieses Angebot steht sowohl Ärztinnen und Ärzten als auch der Jugendhilfe in Niedersachsen zur Verfügung.

 

Projekt Kinderschutz - Bessere Strukturen für den Kinderschutz in Niedersachsen

Das Institut für Rechtsmedizin der Medizinischen Hochschule Hannover bietet mit dem „Projekt Kinderschutz“ niedergelassenen, klinisch tätigen und im Öffentlichen Gesundheitsdienst beschäftigten Ärztinnen und Ärzten  – unabhängig von einer Strafanzeige – eine fachlich fundierte Beratung und qualifizierte medizinische Diagnostik bei vermuteter Kindesmisshandlung und bei Verdacht auf sexuellen Missbrauch. Ziel des Projektes ist es, die Früherkennung bei Misshandlungs- und Missbrauchsverdachtsfällen zu verbessern sowie Kompetenz und Expertenwissen schnell, niederschwellig und unkompliziert bereitzustellen.


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Kinderschutzambulanz

Mit der Kinderschutzambulanz bietet die Rechtsmedizin an der Medizinischen Hochschule Hannover und ihrer Außenstelle in Oldenburg in den Räumen der Institute zentrale Anlaufstellen mit festen kompetenten Ansprechpartnern, um niedergelassenen, klinisch tätigen und im Öffentlichen Gesundheitsdienst beschäftigten Ärztinnen und Ärzten bei einer möglichen Diagnose von Kindesmisshandlung und –missbrauch kostenlose Beratung und Unterstützung zu geben und eine schnelle beweissichernde, gerichtsverwertbare Dokumentation, Begutachtung und Interpretation von Verletzungen und Spurensicherung zu ermöglichen. Die Untersuchung erfolgt nach telefonischer Anmeldung und formloser schriftlicher Anfrage in ruhiger, kindgerechter Atmosphäre durch qualifizierte Ärztinnen und Ärzte. Die Untersuchungsergebnisse sowie gegebenenfalls Empfehlungen zu weiteren Maßnahmen werden der Ärztin/ dem Arzt in einem kurzen schriftlichen Befund mitgeteilt.