Unsere Gruppe ist in verschiedenen Kontexten und Modulen der medizinischen Ausbildung an der MHH vertreten - von einzelnen Lehrveranstaltungen über ganze Module bis hin zu Wahlfächern und dem SkillsLab. Einen Überblick über unsere Aktivitäten geben die folgenden Bereiche.
Dabei ist uns die eigene Weiterbildung ein zentrales Anliegen: Nur wer sich selbst kontinuierlich weiterentwickelt, kann Lehre wissenschaftlich fundiert gestalten. Unsere Teammitglieder qualifizieren sich daher fortlaufend weiter - etwa über einschlägige Studiengänge wie den Master of Medical Education (MME) oder ein Bachelorstudium der Bildungswissenschaft, durch einzelne Fortbildungen sowie den fachlichen Austausch auf Tagungen wie der GMA-Jahrestagung und dem SkillsLab-Symposium.
Das SkillsLab ist ein zentraler Lernraum der MHH - und zugleich so etwas wie unser Labor: Hier erproben, begleiten und evaluieren wir viele unserer Lehr- und Forschungsprojekte. Mehr Informationen finden Sie auf der Website des SkillsLAB.
Das Wissenschaftsmodul ist seit dem Studienjahr 2020/21 fester Bestandteil des Curriculums und begleitet alle Studierenden longitudinal über die fünf Studienjahre. Sein Ziel: wissenschaftliche Kompetenzen als Grundlage jedes ärztlichen Handelns zu vermitteln. Denn wissenschaftliches Arbeiten bedeutet weit mehr als Labor und Reagenzglas. Neue Forschungsergebnisse kompetent einzuordnen ist zentral für ärztliche Diagnose- und Therapieentscheidungen. Das Modul fördert daher die Fähigkeit, wissenschaftliche Entwicklungen zu verstehen, kritisch zu beleuchten und in die eigene Tätigkeit zu integrieren - ebenso wie die Reflexion ärztlichen Handelns in gesellschaftlicher Verantwortung.
Aufgebaut ist das Modul als Lernspirale: In eAssessment-Portfolio-Aufgaben, ab dem 3. Studienjahr ergänzt durch vertiefende Seminare, entwickeln die Studierenden ihre Kompetenzen durch wiederholtes eigenständiges Arbeiten. Ein jährlicher Progresstest evaluiert den Fortschritt. Zwischen dem 3. und 5. Studienjahr entsteht eine Forschungsarbeit (10-15 Seiten), die aus allen medizinischen Fachgebieten frei gewählt werden kann - betreut durch promovierte Wissenschaftler:innen und nutzbar als Vorarbeit für eine Promotion.
So vermittelt das Wissenschaftsmodul nicht nur methodisches Handwerkszeug, sondern weckt Forschungsgeist, regt kritisches Denken an und öffnet Türen. Mehr Informationen finden Sie hier.
Das Modul Diagnostische Methoden erstreckt sich über das gesamte 2. Studienjahr. Hier erarbeiten und üben die Studierenden die grundlegenden ärztlich-praktischen Fertigkeiten, die sie auf ihre erste Famulatur vorbereiten. Passend zum späteren "Blick über den Tellerrand" ist das Modul interdisziplinär aufgebaut und verbindet Vorlesungen, Seminare, Übungen, Bedside Teaching und Praktika mit Simulationspatient:innen.
Die Studierenden erlernen die körperliche und neurologische Untersuchung, die strukturierte ärztliche Gesprächsführung (Calgary-Cambridge Guide) sowie die medizinische Fachsprache. Hinzu kommen Grundlagen bildgebender Verfahren mit strukturierter Röntgenbefundung und erster Sonografie, praktische Basisfertigkeiten wie Blutentnahme und venöse Zugänge am Modell sowie Basic Life Support und Notfallmanagement. Interdisziplinäre Vorlesungen ergänzen pathophysiologische, klinische und ethische Aspekte der Diagnostik. Zum Abschluss weisen die Studierenden ihre Kompetenzen in einer mündlich-praktischen OSCE-Prüfung nach.
Mehr Informationen finden Sie im Curriculum.
Wahlfächer bieten Studierenden die Möglichkeit, eigene Schwerpunkte zu setzen und praktische Kompetenzen zu vertiefen. Derzeit bieten wir zwei Wahlfächer an:
FIRSTMED (1. und 2. Studienjahr) vermittelt die Erste Hilfe mit Fokus auf innerklinische Notfälle - von der High-Quality-Reanimation über den Umgang mit schwierigen Situationen bis zur Teamkommunikation. Ergänzend erstellen die Studierenden ein wissenschaftliches Poster. Das Wahlfach ist von der Ärztekammer Niedersachsen als Erste-Hilfe-Nachweis gemäß §5 Abs. 2 ÄApprO anerkannt.
ZUKUNFT ermöglicht die longitudinale Langzeitbegleitung von Menschen mit chronischen Erkrankungen
Wahlfächer bieten Studierenden die Möglichkeit, eigene Schwerpunkte zu setzen und praktische Kompetenzen zu vertiefen. Derzeit bieten wir zwei Wahlfächer an:
FIRSTMED (1. und 2. Studienjahr) vermittelt die Erste Hilfe mit Fokus auf innerklinische Notfälle - von der High-Quality-Reanimation über den Umgang mit schwierigen Situationen bis zur Teamkommunikation. Ergänzend erstellen die Studierenden ein wissenschaftliches Poster. Das Wahlfach ist von der Ärztekammer Niedersachsen als Erste-Hilfe-Nachweis gemäß §5 Abs. 2 ÄApprO anerkannt.
ZUKUNFT ermöglicht die longitudinale Langzeitbegleitung von Menschen mit chronischen Erkrankungen